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Umzug auf einen neuen Server

Bei einem Umzug sollen keine Messwerte verloren gehen. Der sicherste Weg ist, die gesamte Installation zu kopieren. SOLECTRUS liegt in einem einzigen Verzeichnis, das alles enthält: Konfiguration, Datenbanken und die Daten von HELIOS.

Auf dem alten Server, im Verzeichnis mit der compose.yaml:

Terminal-Fenster
docker compose down

Das ist wichtig für die Datenkonsistenz. Während des Kopierens dürfen die Datenbanken nicht verändert werden.

Das komplette Verzeichnis kommt auf den neuen Server, z.B. mit rsync:

Terminal-Fenster
sudo rsync -a --rsync-path="sudo rsync" /pfad/zu/solectrus/ neuer-server:/pfad/zu/solectrus/

Die Datenbank-Ordner gehören root. Das vordere sudo liest sie deshalb auf dem alten Server, das hintere (--rsync-path) schreibt sie auf dem neuen Server mit root-Rechten. Erst damit kann die Option -a Besitzer und Rechte erhalten, ohne die starten die Datenbanken auf dem neuen Server nicht.

Fragt sudo auf dem neuen Server nach einem Passwort, bricht rsync ab. Dann hilft die Anmeldung direkt als root, also root@neuer-server.

Docker muss vorhanden sein. Fehlt es, hilft das Installationsskript, ausgeführt im kopierten Verzeichnis: Es erkennt die bestehende Installation und ergänzt nur, was fehlt, Docker eingeschlossen.

Dann im kopierten Verzeichnis:

Terminal-Fenster
docker compose up -d

SOLECTRUS ist nun unter der neuen IP-Adresse erreichbar, HELIOS wie gewohnt unter Port 3999. Die Messwerte bleiben erhalten, die Konfiguration ebenso.

Auch die Registrierung und ein etwaiges Sponsoring gelten weiter, denn es entsteht keine neue Instanz. Es zieht dieselbe um.

Hat der neue Server eine andere Adresse, gehört sie in HELIOS unter Konfiguration → Grundeinstellungen → Host eingetragen. Anschließend das Dashboard unter Dienste aktualisieren. Ohne diesen Schritt zeigt SOLECTRUS weiterhin auf die alte Adresse.