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Allgemeine Konfiguration

Der Forecast-Collector wird über Umgebungsvariablen konfiguriert.

Die Variablen auf dieser Seite gelten für jeden Anbieter. Welche weiteren nötig sind, hängt an FORECAST_PROVIDER: Forecast.Solar, Solcast oder pvnode.

Anbieter, der die Ertragsprognose liefert. Erlaubt sind forecast.solar, solcast und pvnode. Standardwert ist forecast.solar.

Jeder andere Wert bricht den Start ab, mit der Meldung Unknown provider.

Beispiel
FORECAST_PROVIDER=pvnode

Hostname des InfluxDB-Servers. Läuft InfluxDB im selben Docker-Netzwerk, ist das der Name des Docker-Services, also influxdb. Es kann aber auch ein externer Server sein, etwa influxdb.example.com.

Beispiel
INFLUX_HOST=influxdb

Schema für die Verbindung zu InfluxDB, http oder https. Standardwert ist http. Bei einer externen InfluxDB mit TLS gehört hier https hin.

Beispiel
INFLUX_SCHEMA=https

Port für die Verbindung zu InfluxDB, eine Ganzzahl. Standardwert ist 8086. Bei einer externen, per TLS abgesicherten InfluxDB ist es oft 443.

Beispiel
INFLUX_PORT=443

Token, mit dem sich der Collector bei InfluxDB anmeldet. Er muss dort existieren und das Recht haben, in den angegebenen Bucket zu schreiben. Mehr braucht der Collector nicht: Er schickt die Prognose hin und liest nie etwas zurück.

Passt der Token nicht, weist InfluxDB jeden Schreibzugriff ab. Der Collector läuft dann weiter, protokolliert aber Fehler, und im Dashboard bleibt die Prognosekurve leer.

Beispiel
INFLUX_TOKEN=my-super-secret-write-token

Organisation in InfluxDB, unter der die Prognose gespeichert wird. Eine Organisation ist der Mandant, dem Benutzer, Buckets und Tokens gehören. InfluxDB legt sie beim ersten Start an. In einer SOLECTRUS-Installation heißt sie solectrus.

Der Name muss zu der Organisation passen, die in InfluxDB tatsächlich existiert. Ein anderer Wert benennt sie nicht um, er lässt den Collector nur ins Leere schreiben.

Beispiel
INFLUX_ORG=solectrus

Bucket in InfluxDB, in den der Collector die Prognose schreibt. Ein Bucket ist das, was anderswo die Datenbank wäre: ein benannter Speicher mit eigener Aufbewahrungsdauer. Auch ihn legt InfluxDB beim ersten Start an. Eine SOLECTRUS-Installation kommt mit einem einzigen aus, er heißt solectrus.

Der Name muss zu dem Bucket passen, der in InfluxDB existiert, und zu dem, aus dem das Dashboard liest. Gibt es ihn nicht, lehnt InfluxDB die Schreibzugriffe ab.

Beispiel
INFLUX_BUCKET=solectrus

Measurement in InfluxDB, unter dem die Prognose landet. Alle Felder der Prognose liegen in diesem einen Measurement. Standardwert ist Forecast.

Groß- und Kleinschreibung ist dabei nicht egal: Forecast und forecast sind für InfluxDB zwei verschiedene Measurements. Ein nachträglicher Wechsel ist kaum möglich, denn die bereits geschriebenen Werte bleiben an den alten Namen gebunden — das Dashboard liest sie dort nicht mehr.

Beispiel
INFLUX_MEASUREMENT=Forecast

Zeitzone gemäß Liste. Standardwert ist UTC.

Sie betrifft ausschließlich die Zeitstempel im Protokoll des Collectors. Die Prognose selbst speichert InfluxDB immer in UTC, daran ändert TZ nichts.

Beispiel
TZ=Europe/Berlin