Wie viel Strom liefert deine Anlage morgen? Und übermorgen? Die Ertragsprognose in SOLECTRUS zeigt es dir – für die kommenden Tage, je nach Anbieter bis zu 7 Tage im Voraus. So planst du deinen Verbrauch nach der Sonne: Wärmepumpe, Wallbox, Waschmaschine oder die Speicherladung wandern in die ertragreichen Stunden, statt teuren Netzstrom zu ziehen.
Was die Prognose zeigt
SOLECTRUS stellt die erwartete Erzeugung direkt neben den tatsächlichen Ertrag:
- Prognose für die kommenden Tage – je nach Anbieter und Tarif bis zu 7 Tage im Voraus
- mehrere Dachflächen getrennt – Ost und West laufen nicht in einen Topf, sondern werden einzeln vorhergesagt
- Prognose und Realität im direkten Vergleich – Tag für Tag siehst du, wie gut die Vorhersage zur Wirklichkeit passt
So erkennst du auf einen Blick, ob ein ertragreicher Tag bevorsteht und ob sich deine Anlage so verhält, wie sie soll. Bleibt der echte Ertrag dauerhaft hinter der Prognose zurück, ist das oft das erste Anzeichen für Verschattung, Verschmutzung oder einen schwächelnden String.
Welche Anbieter werden unterstützt?
Die Prognose holt der Forecast-Collector ein, ein kleiner Dienst deiner SOLECTRUS-Installation, der die Werte beim Anbieter abruft und in deine Datenbank schreibt. Drei Anbieter stehen zur Wahl:
- pvnode – gleicht die Vorhersage per Nowcast mit aktuellen Satellitendaten ab, je nach Tarif bis zu alle 10 Minuten statt nur ein- oder zweimal am Tag. So bleibt die kurzfristige Prognose nah an der aktuellen Wetterlage, gerade bei wechselnder Bewölkung. Nebenbei liefert pvnode eine Außentemperatur- und Wetterprognose mit.
- Solcast – der etablierte Klassiker. Kostenloser Tarif für die private Nutzung, Registrierung vorausgesetzt.
- Forecast.Solar – am schnellsten ausprobiert. Ohne Registrierung nutzbar, ebenfalls mit kostenloser Variante.
So richtest du die Prognose ein
Am einfachsten geht das über die webbasierte Installation – komplett im Browser, ohne Kommandozeile und ohne von Hand geschriebene Konfigurationsdateien:
- Anbieter wählen – pvnode, Solcast oder Forecast.Solar.
- API-Schlüssel holen – bei pvnode und Solcast nach einer kostenlosen Registrierung, bei Forecast.Solar optional.
- Dachflächen hinterlegen – bei pvnode und Solcast legst du deine Anlage (eine „Site” mit deinen Dachflächen) direkt beim Anbieter an und trägst im Collector nur deren ID ein; bei Forecast.Solar gibst du Ausrichtung, Neigung und Leistung der Dachflächen direkt im Collector ein. Fertig.
Wann genau abgefragt wird, regelt der Forecast-Collector selbst: Er holt die Daten passend zum Update-Rhythmus deines Anbieters und im Rahmen deines Tarif-Kontingents. Du musst kein Intervall einstellen.
Die genauen Felder je Anbieter stehen in der Dokumentation des Forecast-Collectors.
Live-Demo
In der Live-Demo siehst du die Prognose für mehrere Tage nebeneinander – Vorhersage neben echtem Ertrag. Die Werte stammen dort von pvnode im Nowcast-Tarif: Die Prognose wird alle 10 Minuten gegen frische Satellitendaten neu gerechnet, 7 Tage im Voraus, für eine reale 9,24-kWp-Anlage.